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Akazie


Herkunft und Eigenschaften

Die Akazie (Robinie) ist ein sommergrüner Scahmetterlingsblütler. Sie wird deshalb Akazie genannt, weil sie ihrem Namensgeber, der echten Akazie, die in Australien und Afrika wächst, sehr ähnlich ist. Diese kann allerdings im gemäßigten mitteleuropäischen Klima nicht angebaut werden. Benannt wurde die Robinie nach dem langjährigen Gärtner der französischen Könige im späten 16. bis frühen 17. Jahrhundert, Jean Robin.

Wächst die Akazie in Alleinlage, wird sie 12 bis 20 Meter hoch; steht sie zusammen mit anderen Akazien in einem Gruppenbestand, können sogar Längen bis zu 30 Metern erreicht werden. Diese Werte werden bei einem Baumalter von circa 45 Jahren gemessen. Die Krone setzt an einem acht bis zehn Meter hohen Stamm an und ist häufig als Doppelkrone anzufinden. Der Stamm selbst hat einen Durchmesser von 30 bis 40 Zentimetern. Vorsicht ist sowohl bei der echten, als auch bei der falschen Akazie geboten: Außer in der Krone sitzen an den kleinen, neugebildeten Ästen bis zu drei Zentimeter lange Dornen.

Das Holz der Akazie ist bei Gewinnung hellbraun bis dunkel-olivfarben. Nach einiger Zeit in der Sonne wird es einheitlich golden. Außerdem verfügt es über eine außergewöhnlich hohe Belastbarkeit, auch bei dynamischen Bewegungen des Holzes und verzieht sich, einmal getrocknet, kaum mehr.


Produkte aus Akazienholz

Akazienholz ist trotz seiner Festigkeit immer noch elastisch genug, um dort eingesetzt zu werden, wo es Dynamik ausgesetzt wird. Beliebt ist es beim Bogenschießen, beim Schiffsbau, bei Turngeräten und natürlich bei Gartenmöbeln. Feuchtigkeit, Wasser und kalte Witterung können Akazienholz ebenso wenig anhaben wie Wurmfraß, was es enorm lange haltbar macht. Besonders gern genommen wird es deshalb für Gartenmöbel, die regelmäßig Bewegungen und Belastungen ausgesetzt sind, wie Liegen und Lounger. Auch Kinderspielplätze werden oft aus Akazienholz hergestellt.

In den vergangenen fünfzig Jahren hat sich die Anbaufläche von Akazien weltweit mehr als verzehnfacht und liegt jetzt bei über drei Millionen Hektar. Damit gehört die Akazie zu einer der beliebtesten Holzarten überhaupt. Großflächiger werden in der Gattung der Laubbäume nur noch die Pappel und der Eukalyptus angebaut.

Akazienholz wurde lange Zeit auch im Bergbau eingesetzt. Die Akazie wuchs schneller als vergleichbare Laubbäume und warnte, bei bevorstehendem Bruch, die Bergleute durch Splittern und deutliches Durchbiegen vor, sodass noch genug Zeit zum Ausweichen blieb. Auch fault es nicht, ist pilzresistent und war somit in den Stollen eine durchaus nachhaltige Investition.

 

Pflege und Aufbereitung

Akazienholz ist als Hartholz, ähnlich wie Teak, recht unempfindlich gegenüber Umwelt- und Witterungseinflüssen, es hält also auch unbehandelt bis zu 30 Jahre. Allerdings wird es ohne Pflege mit der Zeit -gerade wenn es sich um Gartenmöbel handelt, die ganzjährig draußen stehen- unansehnlich und leicht fleckig. Dagegen wirken Hartholzöle, beispielsweise auf Leinölbasis, die man regelmäßig auf das Holz auftragen kann - allerdings nicht erst nachträglich. Um eine noch bessere Widerstandsfähigkeit gegen Schmutz und Flecken jeder Art zu erschaffen, bietet sich Hartwachs zur Pflege der Möbel an.

Vorher sollte man das zu behandelnde Möbelstück mit Seifenlauge reinigen, am besten eignet sich Kernseife, um eventuell bereits entstandene Flecken wieder zu entfernen. Obwohl Feuchtigkeit Akazienholz wenig anhaben kann, empfiehlt sich eine geringe Menge Wasser und es sollte lieber effizient als großflächig gearbeitet werden.

Die anschließende Behandlung mit speziellem Öl darf nicht zu oft stattfinden. Als Richtwert gilt die jährliche Pflege, gründlich gereinigt werden kann ein Möbelstück natürlich öfter. Übertreibt man es mit dem Einölen, legt sich ein schmieriger Film auf das Holz, der auf jeden Fall mit wenig Wasser abgewaschen werden muss.

So bleiben auch stark beanspruchte Gartenmöbel wie Stühle, Tische und Liegen über viele Jahre schön wie am ersten Tag und bleiben eine Investition, die sich gelohnt hat. Genauso hält es sich selbstverständlich auch mit allen anderen Gegenständen, die aus Akazienholz hergestellt werden.